Keyvisual Gotthelf

Die Geschichte

"Die Käserei in der Vehfreude", die als Grundlage für das Musical dient, ist vorallem eine Liebesgeschichte, nach dem uralten Märchenschema von "Aschenbrödel". Welche Hindernisse muss Änneli, das ehemalige Verdingkind, überwinden, bis es schliesslich mit Ammanns Felix, dem umschwärmtesten Junggesellen des Dorfes, glücklich werden kann. (Denn selbstverständlich müssen solche Geschichten – nicht nur im Musical – ein Happy End haben.) Aber die Geschichte der neumodischen Käserei, die in einem Bauerndorf für Durcheinander und Aufregung sorgt, ist auch ein Lehrstück über die Art und Weise, wie in der Schweiz damals wie heute Politik gemacht wird, wie die grossen Worte und die kleinen Egoismen nie ganz zusammenpassen wollen. Und nicht zuletzt beinhaltet die Geschichte, wie so oft bei Gotthelf, auch eine ganze Menge Komik. Denn Jeremias Gotthelf hatte die Regel sehr gut verstanden, die heute noch genau so gilt (und das nicht nur bei Musicals): Wer die Menschen nicht zum Lächeln bringt, kann auch ihre Herzen nicht berühren.

Urschweizerisch und doch universell - nostalgisch und immer noch aktuell: In den alten Geschichten von Jeremias Gotthelf stecken jene großen Emotionen und Szenen, die ein Musical braucht. Mit GOTTHELF - das Musical erwecken die Erfolgsautoren Charles Lewinsky und Markus Schönholzer unseren Nationaldichter zu neuem Leben und schicken ihn vom idyllischen Emmental direkt an den Broadway in New York.

Oder ganz kurz und unbescheiden:
"GOTTHELF" ist "WEST SIDE STORY" mit Chüe, Chäs und Müntschis.

Credits

Buch Charles Lewinsky | Musik Markus Schönholzer | Regie Stefan Huber